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Montag, 27. Juni 2016

SL13B Impressionen - Teil 2

Eigentlich wollte ich mit dem zweiten Teil meiner SL13B-Impressionen das Thema zu einem Abschluss bringen, aber das habe ich nicht hinbekommen. Zum einen, weil ich nicht genug Zeit hatte, mir bis heute alles anzusehen und zum zweiten, weil ich an vielen Parzellen einfach auch einige Minuten stehenbleibe, um mir die genauer anzusehen.

Die aktive Woche mit den ganzen Live-Events, ist zwar am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen, aber die Installationen, Freebies und Stages, kann man sich noch bis nächsten Sonntag ansehen, bzw. abholen.

Ich werde versuchen, bis Freitag meine Runde abzuschließen und noch Teil 3 zu posten. Selbst wenn das dann kurz vor dem Ende des Events ist. Aber Second Life wird schließlich nur einmal dreizehn.^^

Da ich auch heute schon wieder knapp an Zeit bin, gibt es nur kurze Anmerkungen zu den Fotos und nach der Hälfte geht es auf der Unterseite weiter. Die Teleports sind wie zuvor, wieder direkt unter jedem Bild aufgeführt.

Weiter geht es auf Spectacular, wo ich meinen ersten Teil der Impressionen beendet hatte, aber eigentlich noch nicht ganz durch war.

Die Parzelle von Skye Flaks/PsiNanna, Inc. sieht ziemlich militärisch aus. Das ist wohl ein Rollenspiel, allerdings habe ich keine weiteren Infos auf der Parzelle Der Einsatz von Materialtexturen ist recht gelungen.

Skye Flaks/PsiNanna, Inc.
Wizzard Gynoid ist nicht nur eine der wenigen verbliebenen Gynoids in SL, sondern sie ist auch schon beim SLB dabei, soweit ich zurückdenken kann. Auch in diesem Jahr hat sie wieder etwas aus ihrer Geometriekiste gezogen. Es heißt Cascadia Arts & Music Festival Sculpture 2016.

Cascadia Arts & Music Festival Sculpture 2016
The Gas Pump ist eine Installation einer Mainland Community, die verschiedene Parzellen entlang einiger Linden Straßen gestaltet hat. In der Tankstelle ist auch ein Restaurant und dahinter eine Autowerkstatt.

The Gas Pump
Die letzte Parzelle auf Spectacular ist dann gefüllt mit Geschenken von bekannten und weniger bekannten Labels aus SL, bewacht von einem großen Bär.

Die Geschenke Parzelle
An den Ecken der Auditorium und Cake Stage Regionen, befindet sich je eine große Parzelle mit einer Installation. Auf Seite des Auditoriums ist es ein Zirkuszeltdorf von Lollygagger. Darin eingebettet ist ein großes Zimmer in Malbuchoptik. Wer genau hinschaut, sieht auch meinen Avatar im Bild.

Lollygagger
Auf der Seite der Cake Stage ist es eine schöne Reminiszenz an den Jules Vernes Roman 20.000 Meilen unter dem Meer. Hier habe ich leider den Teleport vergessen.

20.000 Meilen unter dem Meer
Nun geht es weiter auf der Region Incredible.

Gleich an der Ecke zur Live Stage befindet sich die Installation The Trump Card von Solkide Auer & Maddy (yeah!). Die sieht nicht nur interessant aus, sondern lässt sich auch komplett mit dem Avatar begehen. Deshalb gibt es gleich zwei Fotos (Gesamtansicht und Maddy (der andere) auf Ebene 2.)

The Trump Card
The Trump Card
Auf Incredible ist die große Schildkröte von der Live Stage auf der Nachbarregion allgegenwärtig. Das ist einfach ein beeindruckendes Objekt mit seinen gut 230 Metern Länge. Ich konnte nicht widerstehen und habe von Incredible aus noch ein paar Fotos geschossen. Davon gibts noch zwei.

Hier ein Foto vom Randweg auf Incredible:

Live Stage
Interessant fand ich auch die Ansicht von hinten. Da erkennt man, dass das Teil mit Warp-Antrieb fliegt.

Live Stage
Jetzt kommt der angekündigte Sprung auf die Unterseite. Bitte den nachfolgenden Link anklicken.

Bryn Oh gestaltet OpenSim Regionen für AVESS-Projekt

Brücke zur Sandbox / Quelle: Bryn Oh
Am Sonntag hat Bryn Oh in ihrem Blog einen langen Artikel geschrieben, in dem es um ihre Beteiligung am AVESS-Projekt (Advanced Virtual Environment Support Space) geht. Bei diesem Projekt wird in einem OpenSim Grid eine therapeutische Umgebung für PTSD-, TBI- und Herzinfarkt-Patienten geschaffen. PTSD ist die Abkürzung für Posttraumatic Stress Disorder (Posttraumatische Belastungsstörung) und TBI bedeutet Traumatic Brain Injury (Schädel-Hirn-Trauma).

Das AVESS-Projekt wurde vor einigen Jahren vom Congressionally Directed Medical Research Program gestartet, das wiederum vom US-Milität finanziert wird. Die Leitung des Projekts wurde an Virtual Ability, Inc. übertragen, die auch in Second Life einen bekannten Namen als Hilfsorganisation für geistig und körperlich behinderte Menschen hat.

Vor zwei Jahren wurde Bryn Oh von Virtual Ability angesprochen, ob sie nicht vier Regionen im Rahmen des AVESS-Projekts gestalten könnte. Sie sollen dazu beitragen, dass Angehörige des US Militärs mit PTSD wieder mit bestimmten Dingen zurechtkommen und ihnen der Weg zurück in die Gesellschaft erleichtert wird. Dabei wurden Bryn keinerlei Vorgaben gemacht. Sie durfte einfach das gestalten, was ihr persönlich zu dieser Aufgabe in den Sinn kam.

Der Orientierungsbereich auf Bryns Regionen / Quelle: Bryn Oh
Bryn beschreibt in ihrem Posting dann, welche Gedanken sie hatte bezüglich den späteren Nutzern ihrer zu gestaltenden Regionen. Sie scheint in einem Soldaten mehr ein Instrument der Machthabenden für die Umsetzung ihrer Ideologien zu sehen, als einen freidenkenden Menschen, der aus patriotischen Gründen für sein Land kämpft. Sehe ich in etwa auch so. Bryn schreibt auch, dass die große Mehrheit aller Lebewesen auf der Erde, nicht bis zum Tod gegeneinander kämpft. Auch der Mensch hätte im Normalfall eine instinktive Schranke, die sich dagegen sträubt, jemand anderen zu töten.

Bryn schreibt zu diesem Thema noch wesentlich mehr, aber sie schweift dabei auch etwas ab. Jedenfalls merkt man, dass sie sich mit den Gründen für die Ursache von PTSD Gedanken gemacht hat. Und das ganz speziell für die Soldaten der US-amerikanischen Armee, die ja nicht immer in politisch korrekte Kämpfe geschickt werden.

Damit Bryn ein paar Anhaltspunkte für ihre Gestaltung der Regionen hatte, hat sie sich mit mehreren Trauma-Soldaten unterhalten und sie gefragt, welche Dinge sie mögen. Als Beispiel beschreibt sie auch einen Fall, der ziemlich eindrücklich klar macht, für welche Leute dieses OpenSim Projekt gedacht ist.

OpenSim Avatare von Bryn (links) und Cica (rechts)
Quelle: Bryn Oh
Ein junger Soldat aus einem kleinen Ort mit 3000 Einwohnern in Idaho, hat durch eine Straßenmine beide Beine verloren. Er überlebt das gerade mal so, verbringt aber ein komplettes Jahr im Krankenhaus. Er wird von Psychologen betreut und kann bald nach Hause zu seinen Eltern gehen. Seine Schulfreunde kommen ihn zwar besuchen, aber das wird immer weniger, weil beide Seiten mit der Situation Schwierigkeiten haben. Und niemand im Umfeld des Soldaten kann vollständig verstehen, was in ihm vorgeht. Seine geistige Konditionierung aus der Armee löst sich nach und nach auf, was zusätzliche Probleme erzeugt.

Bryn hat sich bei ihrer Gestaltung darauf konzentriert, den traumatisierten Menschen etwas zu geben, was für uns alltäglich und banal erscheint, aber für PTSD Patienten eben nicht mehr so einfach ist. Zum Beispiel Camping machen und die notwendigen Sachen dazu in verschiedenen Shops kaufen. Ebenso hat Bryn eine Orientierungsregion in ihr Gesamtkonzept eingebaut, damit die Teilnehmer erst einmal die grundlegenden Funktionen von Viewer und Interaktionen kennenlernen. Und es gibt auch eine Sandbox, in der Bryn schon einige Grundelemente bereitgestellt hat, damit man diese zu größeren Objekten zusammmenbauen kann.

Bryn hat sich zur Unterstützung auch Cica Ghost und Caer Balogh mit in das Projekt geholt. Caer war behilflich, die in OpenSim etwas problematischeren Skripte zu schreiben, während Cica einige ihrer Ideen und Kreationen in die Gestaltung mit einbrachte. Insgesamt wurde an diesem Projekt nun zwei Jahre gebaut. Auf Seiten von Virtual Ability hat Eme Capalini und Gentle Heron das Projekt begleitet. Gentle war eine der Hauptdarstellerinnen in der SL-/WoW-Doku Login 2 Life.

Das Video, das Bryn von ihren Regionen gedreht hat, ist auf YouTube in Deutschland leider mal wieder wegen der GEMA gesperrt. Aber es gibt zum Glück andere Seiten, die sich der Musikmafia nicht beugen. Und deshalb bette ich das Video hier ein.

PTSD virtual environment


PTSD virtual environment

Links:

Quelle: [Bryn Oh] - PTSD for United States Military - AVESS

Sonntag, 26. Juni 2016

Alchemy Viewer 4.0.0 (37571) ist erschienen

Quelle: Alchemy Viewer
Am 25. Juni ist eine neue Version vom Alchemy Viewer 4.0.0 erschienen. Die Versionierung der letzten drei Veröffentlichungen ist etwas konfus. Nach dem Alchemy Beta 4.0.0 am 16. Februar und dem Alchemy Beta 4.0.0 Update am 18. April, ist der Alchemy 4.0.0 von gestern nun die offizielle Vollversion. Den Nutzern zuliebe, hätte man allerdings auch aufsteigende Versionsnummern verwenden können.

Allzu viel hat sich in der neuesten Version nun nicht mehr getan. Eine große Anzahl an Neuerungen ist bereits mit dem letzten Alchemy Beta Update eingeflossen, wie zum Beispiel ein interner Viewer-AO oder das PhotoTools Fenster aus dem Firestorm.

Jetzt wurden im Grunde nur noch ein paar Fehler behoben. Darunter ist aber die Reparatur des für Fotografen wichtigen Fensters für die Umwelteinstellungen, das sich über den entsprechenden Menüeintrag nicht öffnen ließ. Insgesamt wurden gegenüber der Beta noch drei Fehler behoben und die Audiobibliothek wurde auf FMOD Studio 1.08.04 aktualisiert.

Den Alchemy Viewer 4.0.0.37571 gibt es für Windows, Linux und Mac jeweils als 64-Bit Version. Neu ist, dass es nun auch wieder eine Windows 32-Bit Version gibt. Wer schon den Alchemy Beta 4.0 installiert hat und sich damit einloggt, wird automatisch über das Update informiert und man kann direkt auf die neue Version aktualisieren.

Herunterladen kann man den neuesten Alchemy hier:

>> Downloadseite für den Alchemy Viewer

Links:

Quelle: Alchemy Release 4.0.0

ECLIPSE Magazine - Juni 2016

Quelle: ECLIPSE Magazine Juni 2016
Am 25. Juni ist eine neue Ausgabe vom Eclipse Magazine erschienen. Nach den 300 Seiten vom Mai, ist die Juni-Ausgabe nun wieder auf einen normalen Umfang mit 232 Seiten zurückgekehrt. Wenn man bedenkt, dass wir nun auch in die Sommerurlaubszeit hineinkommen, ist der Umfang sogar immer noch ziemlich groß.

Diesmal beginnt man die Ausgabe nicht mit der Titelstory, sondern mit einer netten Fotoserie von Tempest Rosca, in der die Sommerseite von Second Life gezeigt wird.

Danach folgt dann aber die Titelstory, die sich in diesem Monat um die Shopping Event Veranstalter Pale Girl Productions dreht. Die beiden Gründerinnen Voshie Paine und Kira Paderborn arbeiteten bereits einige Jahren vor dem Start des Labels zusammen. In dieser Zeit organiserten sie die Skin Fair. Erst nach zwei Jahren entschlossen sie sich dann, auch andere Events zu organisieren und formten ihre Event-Firma. Heute gehören Events, wie die Vintage Fair und die Jewelry Fair zu den bekannteren Veranstaltungen aus ihrem Programm. Zu diesem Bericht gibt es ein paar gute Fotos von der heute zu Ende gehenden Vintage Fair 2016.

Der nächste Artikel handelt von Sabreman Carter, der seit neun Jahren Veranstaltungen für Poesie und Dichtung in Second Life organisiert. Mit enthalten ist ein Open Mic Event, bei dem jeder der Lust hat, etwas Vortragen kann.

Ein Kurzinterview mit einigen Fotos, gibt es in diesem Monat von Tony Lee Devereaux, gefolgt von einem Bericht über die Community der Builder's Brewery. Danach kommt ein Artikel mit dem Namen "Trending Now", der Fotos mit schulterfreier Fashion für Damen enthält.

Im Artikel "Visionaire" wird eine neue Kunstausstellung mit dem Titel "Hide & Seek" vorgestellt. Sie wurde heute, am 26. Juni um 10am SLT (19 Uhr MESZ), auf der Region Zanze Two eröffnet. In der Rubrik "Musiker des Monats" wird diesmal Nina Bing vorgestellt, deren Songs man sich hier auf Soundcloud anhören kann. Danach gibt es Fotos zu Männer-Fashion von der Menswear Fashion Week (ist schon lustig, was für schräge Kreationen da vorgestellt werden).

Unter "Voices From the Grid" äußern sich wieder verschiedene SL-Bewohner zu einer Frage. Sie lautet diesmal: "Wie hat Second Life euch dabei geholfen, eure eigene Kreativität zu erforschen?" Und im letzten Bericht gibt es eine Fotoserie zur Region "Gates of Melancholy", die aktuell auf der SL-Beliebtheitsskala ganz oben steht.

Hier das Inhaltsverzeichnis mit direkten Links zu den einzelnen Artikeln:

  • Summer Fun: Through the Lens... (Fotoserie)
  • Titelstory: Pale Girl Productions
  • Bust a Rhyme: Interview mit Sabreman Carter.
  • The Proust Spotlight: Tony Lee Devereaux
  • Builder's Brewery: Bericht über die Bauschule
  • Trending Now: Schulterfreie Fashion
  • Visionaire: Vorschau auf die neueste Ausstellung
  • Artist Highlight: Nina Bing
  • MWFW-Fond Farewell: Fashion von der Menswear Fashion Week
  • Voices From the Grid: Wie hat SL eure Kreativität gefördert?
  • The Adventures of...: Simtipp zu Gates of Melancholy

Hier geht es zum Online-Magazin:
>> ECLIPSE Magazine Juni 2016

Links:

Simtipp: Khaled

Ich habe für meine Zusammenfassung des Ebbe Interviews etwas länger gebraucht als ich eingeplant hatte. Deshalb gibt es nun nur noch einen Quicktipp zu einem Sim, der insgesamt auch nicht ganz an die Klasse meiner letzten beiden Berichte zu Gates of Melancholy und Neverfar herankommt. Dennoch kann man auch auf Khaled ein paar gute Fotos schießen.


In einigen Blogs wird dieser Sim auch als "Lennox" bezeichnet. Das ist allerdings nur der Name der Region auf der Gridkarte.

Eröffnet wurde Khaled irgendwann um den 10. Juni herum. Owner ist Now Edit (Cambiamento Radikal), der bei meinem Besuch auch vor seinem Trailer nahe dem Landepunkt gesessen hat und da auch die gesamten 40 Minuten während meines Aufenthalts geblieben ist. Vielleicht war er afk.


In der Land-Info der Homestead Region ist der folgende Text zu lesen:
"Diese Insel wurde geschaffen, um ein Referenzpunkt für Blogger zu sein. Eine Insel, auf der Rezzen erlaubt ist (mit 60 Minuten Auto-Return), freien Pose-Bällen, Spielen und Fahrzeugen. Macht das Beste aus eurem Aufenthalt. Empfehlt uns über eure Fotos, Tags und Bilder im Profil. Vielen Dank."


Das Windlight hat mir jetzt nicht so super gefallen, denn es legt einen etwas undeutlichen Schleier auf alle Objekte. Da ich aber zu faul war, andere Windlights auszuprobieren, habe ich es verwendet. Ich habe aber gelegentlich den Gamma-Wert stark erhöht oder das Tone Mapping im Black Dragon aktiviert. Außerdem kam es mir auch so vor als ob das Windlight dem Tag- und Nachtwechsel in SL folgt.


Der Landepunkt ist auf einem kleinen Bahnsteig, vor dem gerade eine Diesellok mit Güterwagen vorbeifährt. Diese Szene gehört auch schon zu den besten auf der Region. Zumindest sehe ich davon die meisten Fotos in Blogs und auf Flickr.



Gleich hinter dem Bahnsteig befindet sich ein kleiner Shopbereich, der fast nach einem Gacha Yardsale aussieht. Die Bretterbuden, die als Verkaufsstände dienen, fügen sich aber ganz gut in das Landschaftsbild ein.


Umgeben ist die Region von einem bergigen Sim-Surround, das an einigen Stellen sehr nah an den begehbaren Bereich heranführt.


Was mir bei meinem Rundgang aufgefallen ist, sind die etwas wahllos platzierten Naturgeräusche. Es gibt einige Ecken, in denen ein fast schon hysterisches Vogelgezwitscher zu hören ist. Nach einigen Minuten habe ich bei mir den Soundregler ganz nach links gezogen.


Insgesamt gibt es auf Khaled die klassischen Homestead Gestaltungselemente, die man zur Zeit auf jeder zweiten Region antrifft. Kaputtes Windrad, Wasserturm, große Mesh-Felsen, bekannte Häuser & Pavillons aus Gacha Events, fliegende Lampions und ein paar Pferde und Schafe.


Es soll auch noch eine Höhle auf Khaled geben, aber die muss ich übersehen haben. Wahrscheinlich irgendwo in dem langen Felsplateau, das auf meinem letzten Foto zu sehen ist.

>> Teleport zu Khaled

Links:

[SL13B] - Meet the Lindens: Ebbe Altberg

Quelle: Prim Perfect
Von Montag bis Freitag gab es im Auditorium des SL13B jeden Tag eine Talkshow mit Mitarbeitern von Linden Lab. Am Dienstag war Ebbe Altberg zu Gast und wurde von Jo Yardley und Zander Greene befragt.

Da die Linden Shows immer erst um Mitternacht unserer Zeit stattgefunden haben, war ich bei keiner Veranstaltung live dabei. Selbst am Freitag nicht, wo es eigentlich machbar gewesen wäre. Aber bei Patch und Dee Linden hatte ich nicht so den Antrieb, mir das volle Auditorium mit Lag und Crash-Gefahr anzutun. Zumal Patch Linden erst vor zwei Wochen auf Designing Worlds zu sehen war und vor einem Monat auch ein Interview mit Kinnaird Fiachra geführt hat.

Eigentlich gab es bei Ebbes Auftritt keine Aussagen, die für Second Life oder Sansar etwas grundlegend Neues verraten hätten. Aber ein paar Kleinigkeiten sind aus meiner Sicht dann doch erwähnenswert. Deshalb fasse ich ein paar der Aussagen zusammen. Meist beantwortet Ebbe eine Frage schon mit den ersten zwei, drei Sätzen und holt dann noch etwas weiter aus. Letzteres lasse ich hier weg, da es wirklich ein Buch füllen könnte. Das komplette Video ist am Ende dieses Beitrags eingebettet. Von den fünf Talkshows, hat Linden Lab bisher vier als Video auf seinem YouTube-Kanal hochgeladen. Nur das von Patch und Dee fehlt noch. Das wird aber sicher am Montag noch eingestellt.

Hier nun ein paar Fragen an und Antworten von Ebbe. Die gesamte Talkshow war etwa eine Stunde und fünfzehn Minuten lang.

Von links nach rechts: Jo Yardley, Ebbe Linden, Zander Greene
Wie bist du eigentlich zu Linden Lab gekommen. Hast du dich beworben oder ist LL an dich herangetreten?
Das war eigentlich beides zusammen. Jed Smith, der im Vorstand von Linden Lab sitzt, ist seit unserer gemeinsamen College-Zeit ein Freund von mir. Er hat mich vor zweieinhalb Jahren angesprochen und ich habe mich mit ihm und Philip [Rosedale] getroffen. Zuvor hatten wir das schon öfter gemacht, eigentlich seit den Anfangszeiten von Second Life. Dabei haben wir über verschiedene Posten bei LL gesprochen. Aber diesmal sprachen wir über das gesamte Konzept von SL und es war die richtige Zeit und der richtige Job. Ich habe die Gelegenheit wahrgenommen. Seitdem erlebe ich die beste Zeit meines Lebens.

Was war dein erster Eindruck als du bei Linden Lab angefangen hast?
Ehrlich gesagt, wirkte LL auf mich ziemlich ziellos und ohne Energie. Aber das passiert häufig, wenn Führungskräfte in einer Firma ausgetauscht werden. Wir haben uns dann relativ schnell gefangen, wir haben sechs Projekte aufgegeben (darunter Creatorverse, Dio, Versu, Desura, Patterns) und dann recht schnell entschieden, in großem Stil in Project Sansar zu investieren. Da zu Beginn einige Mitarbeiter für SL und Sansar arbeiteten, indem sie hin- und hersprangen und dadurch etwas den Fokus verloren, haben wir LL in zwei Entwicklungsteams aufgeteilt.

Wir mussten auch den Vorstand davon überzeugen, für Sansar einen hohen zweistelligen Millionenbetrag als Entwicklungskosten für mehrere Jahre bereitzustellen. Denn immerhin arbeiten nun etwa 75 Mitarbeiter durchgehend an Project Sansar.

Welchen Teil deines Berufs magst du am liebsten?
Für mich persönlich ist es das Aufeinandertreffen von Technologie und Kunst. Denn mich interessieren beide dieser Themen. Ich habe nun die Möglichkeit zu sehen, was unsere Künstler machen und was die Künstler aus Second Life alles machen und ich sehe die Technologie, die das alles ermöglicht. Das ist großartig. Es gibt jeden Tag ein interessantes Puzzle zu lösen, sei es auf kreativer oder technischer Seite. Und es wird einem dabei nie langweilig.

Das andere Thema ist VR (Virtual Reality). Das ist eine Leidenschaft von mir und was wir in Sansar machen, um Social-VR zu ermöglichen, kommt nun langsam zu einem Stand, mit dem wir sehr nette soziale Interaktionen durchführen können, was mit VR etwas ganz anderes ist als in Second Life.

Welche Dinge, die von Second Life Nutzern gemacht werden, gefallen dir besonders?
Das ist eigentlich das gesamte Spektrum aller Aktivitäten. Die Tatsache, dass jeden Tag jemand in Second Life etwas erstellt, nur weil es möglich ist, etwas zu erstellen. Und die Tatsache, dass es Kunst und Musik gibt, das wir Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen haben, Ausbilder, Schüler und Rollenspieler. Es sind die unglaublich vielen Gründe warum die Leute in Second Life einloggen.
Hier hält Ebbe eine kleine Rede, die ich nicht zusammenfasse. Das ist mir zu viel.


Wann können wir mit einem aktualisierten Oculus Rift Viewer für Second Life rechnen? Wird es vielleicht auch einen HTC Vive Viewer geben?
Ich werde morgen den Oculus Projekt Viewer ausprobieren (22. Juni). Er ist noch nicht bereit für eine Veröffentlichung, aber soweit, dass ich ihn mir ansehen kann. Allerdings kann ich nicht sagen, ob er nun fast fertig ist, oder noch viel Arbeit reingesteckt werden muss.

Für den Oculus Viewer in Second Life muss ich generell anmerken, dass dies keine ideale Kombination ist, da SL die erforderliche Wiederholrate von 90 Bildern pro Sekunde nicht erreichen kann. Vielleicht wird es etwas in der Zukunft geben, vielleicht ist es auch schon die Nvidia GTX 1080, mit dem man in einer sehr optimierten Region und mit optimalen Avataren diese Framerate erreicht, aber zur Zeit möchte ich keine Versprechungen machen, dass das Oculus Erlebnis in SL vollwertig sein wird. Sansar dagegen ist definitiv für die Oculus geeignet.

Ich werde auch versuchen, einen PC mit einer Nvidia 1080 zu bekommen, um zu sehen, was damit in SL möglich ist. Natürlich kann ich nicht erwarten, dass die meisten von euch diese Karte in nächster Zeit auch schon haben werden, aber es gibt uns ein Gefühl dafür, was in Zukunft noch möglich sein wird.


Wie sieht das Verhältnis von SL Erstellern gegenüber Erstellern aus, die nicht aus SL kommen, bezogen auf die Anzahl der Anmeldungen für Sansar?
Ich bin nicht sicher, ob wir die Möglichkeit haben, das auszuwerten. Es gibt aktuell 5.000 Anmeldungen und das sind nicht nur Personen, sondern auch Firmen und Studios. Es sieht danach aus, dass die Mehrzahl davon aus Second Life kommt, aber es gibt auch einen größeren Anteil von Nicht-SL-Nutzern. Wir werden auch keine Bewerbungen akzeptieren, in denen Erwartungen beschrieben wurden, die wir in den nächsten sechs Monaten oder in einem Jahr noch nicht erfüllen können. Denn wir wollen nicht, dass sich die Leute anmelden und gleich wieder gehen.

Hast du schon einen Linden Bär erstellt?
Nein. Ich habe nur einen tollen Linden Bär bekommen, der für mich erstellt wurde.

Wird es in Second Life irgendwann Echtzeit-Spiegel geben?
Ich weiß nicht, ob Second Life das jemals haben wird. Wir haben aktuell andere Dinge mit höherer Priorität. Ich weiß noch nicht einmal, ob wir das in Sansar hinbekommen haben.

Was war die Ursache für den kürzlichen Einbruch beim Wert des Linden Dollar auf LindeX?
Zuerst möchten wir darauf hinweisen, dass die Geldwechselbörse ein Wechsel zwischen SL-Nutzern ist. Man tauscht hier kein Geld mit Linden Lab. Es ist ein variabler Geldwechsel, der auf Angebot und Nachfrage beruht. Wir von LL beobachten diesen Markt nur. Es gibt Möglichkeiten für uns, in den Markt regulierend einzugreifen, aber das machen wir für gewöhnlich nicht.

Das Ereignis vor ein paar Wochen war ein Einzelfall, bei dem einer oder mehrere sehr aktiv Linden Dollar verkauft hat/haben. Das war in dieser Größe ungewöhnlich und wir haben das seit vielen Jahren so nicht mehr gesehen. Wir analysieren noch, wie das zustande kam.
Anschlussfrage:
Kann es sein, dass es etwas mit der Umstellung der Grandfathered Regionen in SL zu tun hatte?
Es könnte einen Anteil daran gehabt haben. Aber allgemein ist der Linden Dollar sehr stabil, was das im Umlauf befindliche Volumen betrifft. Deshalb glaube ich nicht, dass die Preisänderungen allein für die Fluktuationen verantwortlich waren. Oder das Verbot der Third Party Tauschbörsen, oder die Anpassung der Wechselgebühren beim Umtausch in reale Währung. Da die Linden Dollar Rate auf Angebot und Nachfrage beruht, muss man immer mit Fluktuationen rechnen.

Was war deine größte Herausforderung als CEO bei Linden Lab?
Schwierige Frage, über die ich mir normalerweise keine Gedanken mache. Ich habe vor meinem Job bei Linden Lab in wesentlich größeren Firmen gearbeitet, mit Tausenden von Mitarbeitern. Bei Linden Lab sind es nur 220. Aber als CEO fühlt man sich generell einsamer als in anderen Posten. Und es gibt Dinge, die auftauchen, bei denen ich nicht weiß, mit wem ich darüber sprechen soll. Es sind also mehr die personellen Sachen, die herausfordernd sind. Aber alles in allem ist es eher selten, dass ich etwas belastend empfinde. Das Team hier macht einen fantastischen Job und ich arbeite mit einer lustigen Mannschaft zusammen.

Eine Herausforderung, die ich jeden Tag habe, ist die Frage danach, wie man Second Life besser machen kann, damit sich mehr Nutzer anmelden.

Es gibt viel leerstehendes Mainland. Gibt es Pläne von Linden Lab, um dieses Land wieder mit Bewohnern zu füllen?
Was ich im Augenblick weiß ist, dass Patch Linden mit seinen Helfern daran arbeitet, einige Verbesserungen für das Mainland vorzunehmen. Das sind Verbesserungen an der Infrastruktur und einige Updates für bestehenden Content auf dem Mainland. Wann genau das starten soll, kann ich nicht sagen.


Wann wird es Blocksworld auch für Android Plattformen geben?
Das Blocksworld Team will zuerst auf iOS die richtige Formel für Blocksworld finden, bevor es auch auf andere Plattformen portiert wird. Auf der Blocksworld Webseite kann man einige Spiele unter WebGL auch schon online ausprobieren. Das Team konzentriert sich zur Zeit auf diese Möglichkeit.
Anm.: Keine konkrete Angabe von Ebbe zu Android.


Wird Linden Lab vor der Öffnung von Sansar die PC-Spezifikationen für ein ideales Nutzererlebnis veröffentlichen?
Wenn man mit der Oculus Rift oder der HTC Vive in Sansar einloggt, gelten die Mindestanforderungen für diese Geräte. Um Sansar auf einem normalen PC zu nutzen, braucht man sehr wahrscheinlich nicht diese Mindestanforderung zu erfüllen. Aber es ist im Augenblick noch zu früh, um diese Anforderungen zu bestimmen.

Wird es Regionen in Sansar geben? Verschiedene Landmodelle? Gibt es unterschiedlich große Parzellen? Ist das Landmodell ähnlich wie in Second Life?
Es gibt Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Intern nennen wir sie nicht Regionen, sondern Szenen. Es gibt auch keine Parzellen und ich weiß nicht, ob es jemals welche geben wird. Und eine Szene läuft im Grunde auf einem kompletten Simulator. Eine Szene in Sansar kann viele Quadratkilometer groß sein. Deshalb kümmern wir uns zur Zeit auch nicht darum, dass man in Sansar von einer zur nächsten Szene (Region) laufen kann. Das wird dann nur über Portale möglich sein.

Wird es demnach nicht möglich sein, Land zu kaufen und es weiterzuvermieten?
Land in Sansar wird nicht dem selben Modell wie Second Life folgen. Wir erwarten, dass Nutzer komplette Szenen betreiben. Diese lassen sich nicht in Landabschnitte unterteilen. Was aber gehen wird, ist die Erhebung von Gebühren, damit Nutzer Zugang zu bestimmten Bereichen haben, wie zum Beispiel zu einem Club oder zu einem Haus, in dem sie ihren privaten Bereich haben können. Um es noch einmal klar zu sagen: Sansar versucht nicht, ein Ersatz für Second Life zu werden. Wer bestimmte Dinge in Second Life bevorzugt, wird wohl nicht zu Sansar wechseln wollen.

Gibt es schon einen festgelegten Namen für Sansar?
Es gibt Gründe, warum wir den noch nicht festgelegt haben. Aber das wird sehr bald geschehen. Zur Zeit versuchen wir noch, einige Namen, Trademarks und andere Dinge, für bestimmte Assets zu sichern. Bevor wir nicht alle Assets in unseren Händen haben, weiß eigentlich noch niemand, welcher Name es werden wird.

Wann werden wir erweiterte Umweltkontrollen in Second Life bekommen, wie Schneefall, Regen oder 24-Stunden Tag? Wie wird das in Sansar funktionieren?
Für Sansar ist es noch zu früh, um etwas darüber zu sagen. In Second Life wird der 24-Stunden Tag definitiv bald kommen. Und vielleicht wird es auch ein verbessertes Umweltpaket geben. Das könnte ein interessantes Thema sein, auf das wir uns eine Weile konzentrieren werden. Aber aktuell steht es nicht auf der Liste mit hohen Prioritäten. In sechs Wochen wird es einen Workshop mit Mitarbeitern geben, die außerhalb von San Francisco arbeiten. Das Treffen wird an der Ostküste stattfinden. Vielleicht werden wir dieses Thema dann dort angehen.


Werden die Avatar-Kontrollen in Sansar ähnlich denen aus Second Life sein? Kann man die Kamera frei bewegen, fliegen, usw.
Einiges ist gleich. Es gibt zum Beispiel die Erste-Person- und die Dritte-Person-Ansicht. Fliegen geht aktuell nicht. Wir arbeiten immer noch an den grundlegenden Dingen, wie Laufgeschwindigkeit, Rennen und solche Sachen.

Wir denken aber auch viel über VR-Dinge nach. Wie sollen meine Hände aussehen, wenn ich sie in der Erste-Person-Ansicht betrachte? Wie funktionieren die Hände? Wie kann ich Objekte anfassen? Denn in VR werden wir Controller benutzen, um Dinge zu berühren oder aufzunehmen. Auch hier gilt wieder, Sansar nicht als Ersatz für Second Life zu sehen. Es ist anders und wird VR-lastig sein.

Wird Sansar für Rollenspieler geeignet sein?
Vielleicht nicht zu Beginn, denn bei RP sollte der Avatar in großem Maße anpassungsfähig sein. Wenn Sansar im Januar 2017 öffnet, wird es noch nicht viele Möglichkeiten geben, den Avatar anzupassen. Aber im Laufe der Zeit werden sowohl die Avatar-Funktionen verbessert als auch das Marketplace Angebot für Outfits größer werden. Dann wird auch Sansar für Rollenspiele geeignet sein. Für einige Rollenspiele wird aber auch Second Life die bessere Wahl sein.

Wird man im Profil von Sansar Avataren die Historie aus Second Life sehen können, wenn der Account auf beiden Plattformen genutzt wird?
Das ist eine trickreiche Frage. In Second Life haben wir ein großes Spektrum anonymer Accounts. Auf der anderen Seite gibt es Plattformen, die auf Realnamen basieren. Die weltweit erfolgreichste ist Facebook. Es gibt einen Grund, warum diese Plattform so erfolgreich ist und warum hundert Prozent anonyme Plattformen, wie Twitter und Second Life, wahrscheinlich bald einigen Herausforderungen gegenüberstehen werden. Es gibt ein Für und Wider für beide Modelle. Wir suchen nach einem Weg, diese Modelle zu verbinden, aber es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Ich denke, es wäre für Sansar das beste, wenn es auf Realnamen basieren würde und man die Möglichkeit hat, andere Indentitäten unterhalb seines Accounts anlegen zu können. So kann ich inworld anonym auftreten, wäre aber gegenüber der Plattform nicht anonym. Das würde zum Beispiel dabei helfen, das Problem von Griefern oder ähnlichem zu reduzieren. Wir diskutieren das Thema aber gerade noch. Und während ich in die eine Richtung möchte, wollen andere in die entgegengesetzte. Wir werden sehen, wo wir dabei herauskommen.

Viele Leute in SL verwenden PayPal. Wäre das nicht ein Weg, Nutzer in Sansar zu identifizieren, während sie für alle anderen anonym bleiben?
Ja, das ist definitiv etwas, über das wir auch nachdenken. Man soll in Sansar die Möglichkeit haben, anonym herumzulaufen. In RL tragen wir ja auch nicht ein Schild mit unserem realen Namen vor uns her. Wir wollen es einfach so haben, dass Linden Lab weiß, wer ihr seid, aber inworld könnt ihr sein, wer immer ihr wollt.

Meet the Lindens (SL13B Edition) - Linden Lab CEO Ebbe Altberg



Weitere "Meet the Lindens" Videos:

Links:

Freitag, 24. Juni 2016

UWA: Ausschreibung für Ausstellung "IMMATERIAL"

Quelle: UWA in SL
Im Dezember 2015 wurden bei der University of Western Australia (UWA) in Second Life, die beiden Wettbewerbe UWA 3D Art und MachinimUWA VIII mit der Auszeichnung der Gewinner beendet. Seitdem ist es ziemlich ruhig um die sonst so aktive Uni aus Australien geworden.

Das lag vor allem daran, weil sich Jayjay Zifanwe weitgehend aus Second Life zurückgezogen hat. Er war bis Ende 2015 als Manager der UWA die treibende Karft hinter den virtuellen Aktivitäten. Die Verwaltung der fünf UWA-Regionen wurde dann von FreeWee Ling übernommen, jedoch hat sie sich bisher auch nur auf diese Aufgabe beschränkt, mit Ausnahme der Veröffentlichung eines Ausstellungskatalogs zum "Pursue Imposible" Wettbewerb.

Heute gab es jedoch wieder ein Lebenszeichen der Uni vom fünften Kontinent. FreeWee möchte in der Galerie, in der aktuell noch die Einreichungen vom letzten Wettbewerb ausgestellt werden, eine neue Ausstellung starten. Unter dem Motto "IMMATERIAL" (dt. "Immaterialität" oder eben "nicht stofflich existent") kann wieder jeder seine eigenen Arbeiten einreichen. Das können 3D-Objekte, 2D-Bilder bzw. Fotos, oder auch Machinima sein.

Diese Aktion ist allerdings diesmal nicht als Wettbewerb angelegt, sondern einfach nur ein Mitmachen und Teil der Ausstellung sein. FreeWee schreibt auch, dass "IMMATERIAL" der Auftakt zu einer Serie von Ausstellungen mit ausgewählten Themen sein wird. Es wird keine Jury und keine Preise geben, aber jede ausgestellte Arbeit wird in einem Katalog über das jeweilige Thema dokumentiert und auf der UWA SiVA Seite veröffentlicht.

Die aktuelle Ausstellung in der UWA Gallery - "Pursue Imposible"
Im UWA Blog sind die genauen Teilnahmebedingungen erklärt. Hier nur die wesentlichen Voraussetzungen zur Teilnahme:
  • Thema: "IMMATERIAL" 
    • Licht, Schatten, Texturen, Bewegung, Ideen, oder eben alles was nicht materiell ist.
  • Abgabefrist für Einreichungen: 31. Juli 2016
  • Maximaler Land Impact der Einreichung: 200 LI
  • Art der Einreichung: 3D, 2D, Machinima
  • Bevorzugte Zusatztechniken: Mesh, Materialien, Projektoren, Avatar- und Objektbewegung, Einsatz von Skripten / Interaktionen, Partikel, Pathfinding.
  • Erlaubt ist eine Einreichung pro Avatar und Medium (3D, 2D, Machinima).

Die eingereichten Arbeiten sollten Copy sein und zusammen mit einer Info-Notecard in die Abgabebox am Landepunkt der UWA Galerie gezogen werden. Dazu das Objekt mit gedrückter Strg-Taste aus dem Inventar auf die Box ziehen und kurz warten. Sobald die Box mit einer roten Linie umrandet wird, das Objekt loslassen. Der Name des Objekts sollte auch den Namen des Avatars enthalten im Format 'Name Avatar: Name Objekt'.

Die Laufzeit der Ausstellung wird mindestens zwei Monate betragen und vermutlich vom 1. August bis 30. September sein. Für alle Fragen oder bei Problemen, soll man FreeWee Ling kontaktieren.

Quelle: Call for Entries: "IMMATERIAL"

LL sucht Produktmanager für Sansar Marketplace

Quelle: Linden Lab
Heute blogge ich wieder auf Sparflamme, also gibt es kurze Beiträge. Und da mir die interessanten Themen ausgegangen sind, muss eine eigentlich banale Meldung herhalten.^^

Linden Lab postet schon länger für alle neuen Stellenausschreibungen immer auch eine Meldung auf Twitter. Heute haben sie das (meines Wissens) zum ersten Mal mit einem Foto gemacht. Deshalb habe ich auf den enthaltenen Link draufgeklickt. Das Foto zeigt, neben einer jungen Dame mit VR-Brille, auch den Schriftzug "Project Sansar".

Bisher hatte Linden Lab seine Ausschreibungen immer nur auf Jobvite inseriert und auch dorthin verlinkt. Jobvite ist eine Software- und Jobvermittlerfirma, die ebenfalls ihren Sitz in Kalifornien hat, so wie Linden Lab. Bei der heutigen Ausschreibung verlinkt LL jedoch auf die eigene Homepage, wo das Ganze mit Kopfgrafik und gut lesbarem, großen Text, etwas ansprechender präsentiert wird als auf Jobvite. Allerdings dürfte mein Link dorthin ins Leere laufen, sobald der Job vergeben ist und die Ausschreibung wieder offline genommen wird. Da aber heute Freitag ist, wird die Seite mindestens bis Montag erreichbar bleiben.


Gesucht wird ein Produktmanager für den zukünftigen Marketplace von Project Sansar. Als Arbeitsplatz wird das Hauptbüro in San Francisco angegeben. Interessant finde ich die Einleitung zur Ausschreibung, die wie folgt lautet:
"Linden Lab baut gerade die definitive Plattform der nächsten Generation für Social-VR und virtuelle Erlebnisse und wir suchen einen Marketplace Produktmanager, um die Benutzererfahrung für dieses aufregende neue Medium in Fahrt zu bringen."

Die Einzelheiten der Anforderungen für den Sansar Marketplace Job sind wohl ähnlich, wie die für den Second Life Marketplace. Kategorien anlegen, Bezahlsystem verwalten, Lieferkette entwickeln, Suchkriterien und Ergebnisranking festlegen, usw.. Eventuell soll der Sansar Marketplace besser in die Benutzeroberfläche des Clienten (Viewers) integriert werden. Jedenfalls klingt eine der Anforderungen danach. Außerdem ist von Interessengruppen und Partnern die Rede, was darauf schließen lässt, dass Linden Lab vielleicht schon einige RL-Firmen als Pilotkunden hat. Es wäre für den Erfolg von Sansar sicher nicht schlecht, wenn eine bekannte Firma seinen Einstieg in die VR-Zukunft auf dieser Plattform umsetzen würde (z.B. BMW oder Ford wären aus meiner Sicht prädestinierte Sansar Kunden).

Etwas erstaunt war ich, dass LL unter den aufgeführten Zuwendungen für Mitarbeiter, immer noch Bonuszahlungen über das Bewertungstool "LoveMachine" auflistet. Diese Software wurde 2009 vom Ex-CEO Philip Rosedale entwickelt. Damit können sich alle Mitarbeiter gegenseitig bewerten und die Software bestimmt über eine AI-Logik, wer eine Bonuszahlung erhält.

Insgesamt hat LL zur Zeit nur fünf offene Stellen. Das war auch schon mal mehr, aber es kann auch sein, dass die wichtigsten Stellen jetzt eben besetzt sind. Denn aktuell steht immer noch die Aussage, dass im August 2016 die ersten Nutzer in Sansar einloggen dürfen.